Bei der Auswahl einer Trittschalldämmung sind folgende Punkte zu bedenken:
1. Welche Trittschalleigenschaften (Schallübertragung in angrenzende Räume) soll die Unterlage aufweisen?
2. Welche Gehschallverbesserung (Schallübertragung im eigenen Wohnraum) muss die Unterlage leisten?
3. Wie stark wird der Raum genutzt/frequentiert?
4. Ist der Raum fußkalt? Sollte die Unterlage also wärmedämmend wirken?
5. Verfügt der Raum über eine Fußbodenheizung? Sollte die Unterlage daher wärmedurchlässig bzw. wärmeleitend sein?
6. Ist mit Restbaufeuchte (z. B. in Neubauten) zu rechnen und muss der Parkett-/Laminatboden davor geschützt werden?
7. Wie ist der Untergrund beschaffen? Ist es Aufgabe der Unterlage, Unebenheiten auszugleichen?
8. Wie wird der Raum genutzt? Müssen Bodenbelag und Unterlage höheren Belastungen standhalten?
9. Welche Ansprüche werden an die Haltbarkeit der Unterlage gestellt?
10. Wie wichtig ist der Werterhalt des Oberbodens?
11. Welche Stärke sollte die Unterlage haben? Möglichst dünn? Oder soll sie auch zum Höhenaufbaugenutzt werden?
12. Soll der Oberboden schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt werden?
13. Welche Rolle spielt die Verlegezeit?
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